Der VLF hat die neue wissenschaftliche Untersuchung „Altersstruktur und Krankenstand im öffentlichen Forst – Folgen für den Fachkräftemangel sowie für Arbeitsbedingungen und den gesellschaftlichen Auftrag des öffentlichen Waldes“ veröffentlicht.
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, wie sich Altersstruktur, altersbedingte Abgänge sowie krankheits- und unfallbedingte Ausfälle auf die tatsächliche Personalverfügbarkeit im Arbeitsalltag öffentlicher Forstverwaltungen auswirken.
Die Ergebnisse zeigen, dass zwischen formalen Personalbeständen und realer Einsatzfähigkeit eine wachsende Lücke besteht. Hohe Altersanteile, Langzeitausfälle, Unfallrisiken, insbesondere in der Waldarbeit, sowie bestehende Unterdeckungen beeinflussen Arbeitsorganisation, Aufgabenpriorisierung und die Erfüllung des gesellschaftlichen Auftrags des öffentlichen Waldes bereits heute spürbar.
Die Studie knüpft an die Voruntersuchung „Waldentwicklung braucht Facharbeit“ an und vertieft diese, indem sie den Blick gezielt auf die reale Verfügbarkeit von Facharbeit richtet. Deutlich wird dabei: Nachwuchsgewinnung allein reicht nicht aus, um die bestehenden Engpässe aufzulösen. Eine zentrale Rolle spielen ebenso Arbeitsorganisation, Führung, Gesundheitsschutz und realistische Aufgabensteuerung.
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